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16.05.2017

Sage vom „Teufelsohrkissen“ ganz groß

Ein neues Heimatbild hat Heinz Bornemann gemalt. Im Mittelpunkt steht die Sage vom

„Teufelsohrkissen“. Foto: Austrup

Von Susanna Austrup

16.05.2017, 10:21 Uhr


In einer Breite von 1,50 Metern und einer Höhe von 1,63 Metern zeigt ein Kunstwerk dem Betrachter die

Bentheimer Sage um das „Teufelsohrkissen.“

Bad Bentheim. Bisher hat Heinz Bornemann das traditionelle Lötgengießen groß im Bild festgehalten, die

Bogengemeinschaft in seiner Nachbarschaft auf dem Kathagen und seinen philosophischen Stammtisch

im Hotel und Restaurant Berkemeyer. Jetzt hat er sich die alte Bad Bentheimer Sage vom

„Teufelsohrkissen“ vorgeknöpft und wollte sein Bild eigentlich auf dem Bad Bentheimer Kunstmarkt

ausstellen.

Die Sage vom „Teufelsohrkissen“ erzählt die Geschichte, wie die Bentheimer Burg entstanden sein soll.

Von den Großformaten sei das sein bestes Bild geworden, sagt Heinz Bornemann im GN-Gespräch. Der

Bad Bentheimer fühlt sich seiner Heimatstadt tief verbunden und das ist auch der Grund für seine

Bildmaxis. Es macht ihm Spaß, die Tradition der Burgstadt und ihre Bürger in allen Facetten auf die

Leinwand zu bringen. Mit seinen letzten Großformaten hat er auf dem Kunstmarkt für Furore gesorgt und

stets einen Publikumspreis eingeheimst.

Zentral in seinem neuen Werk ist die Sage von der Entstehung der Bentheimer Burg. Das ist eine

überlieferte Version, wie der Burgherr mithilfe einer List den Teufel austrickst. Während der Satan mit

dem Verlust seines rechten Ohres zahlt, freut der frischgebackene Burgbesitzer sich über sein prachtvolles

Haus. Als Beweis für den Wahrheitsgehalt der Sage weisen die Nachtwächter der Stadt bis heute auf den

Drususfelsen, dessen muldenförmige Vertiefung auf der Spitze die Form eines Ohres haben soll. Wie dem

auch sei: Bornemann hat die Sage reichlich Stoff für sein Bild geliefert. Und er hat es um noch mehr

charakteristische Bad Bentheimer Merkmale angereichert.

Im Vordergrund hat Bornemann Bürger und Bürgerinnen der Stadt abgebildet, von denen einige

inzwischen schon verstorben sind. Jetztzeit und Sagenwelt werden durch Märchenszenen der

Freilichtspiele und Protagonisten der Bentheimer Kulisse miteinander verbunden. „Ich wollte damit einen

Übergang zur jüngsten Generation in der Stadtgeschichte schaffen“, erklärt der Maler. So seien in dem

Bild durch die „Rabensteinerin“ und die Kinder der Burgstadt über 100 Jahre Altersunterschied

eingefangen. „Wenn man den Teufel miteinbezieht, sind es sogar über 1000 Jahre Schauspiel in der

Grafschaft Bentheim“, erläutert Bornemann, der das Bild im Stil der alten Meister gemalt hat. Das heißt:

Erst, wenn das Bild in allen Einzelheiten aufgebaut und in seiner Grundfarbe vollständig ist, werden die

dazu passenden Farben ausgesucht und wie vor 500 Jahren in einzelnen Schichten lasiert. Mit dem ihm

eigenen Humor gibt Bornemann einen Wink auf die altmeisterliche Technik, indem er eine Anspielung

auf van Gogh mit seinem abgeschnittenen Ohr eingearbeitet hat. Mehr als ein halbes Jahr hat der Künstler

an dem Werk mit einer Breite von 1,50 Metern und einer Höhe von 1,63 Metern gearbeitet. „Das Thema

verträgt eigentlich ein viel größeres Format. Ich hatte mich aber auf die jetzige Breite beschränkt, damit

ich es beim Kunstmarkt in der Ausstellung in der Katharinenkirche den Bürgern präsentieren kann“,

erzählt er. Leider seien den Ausstellern kurz nach Ostern neue Beschränkungen für die Bildgröße

eingereicht worden. „Danach ist mein Bild nun 43 Zentimeter zu groß, sodass es nicht mehr ausgestellt

werden darf. Einen Publikumspreis kann es daher auch nicht gewinnen“, bedauert Bornemann.

Auf GN-Anfrage zu den Teilnahmebedingungen an dem Wettbewerb sagte Frank Slink von der

Touristinformation, dass es bei der Formatvorgabe um Chancengleichheit gehe. „Um allen Künstlern die

Chance auf einen Preis zu geben, haben wir zur Orientierung Größen vorgegeben.“ Vor allem auswärtige

Künstler hätten nicht unbedingt die Möglichkeit, solch großformatige Bilder mit zum Kunstmarkt zu

nehmen. Hier wolle man durch gewisse Vorgaben – die mit der Zusage für die Aussteller, dass sie am

Kunstmarkt teilnehmen können, bekannt gegeben würden – regulierend eingreifen.

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Grafschafter Nachrichten vom 05.07.2027